Aktuell


Das 17. Türchen in 40 Metern Höhe

rk Stendal. 154 Stufen sind es bis Turmstube von St. Marien. Bärbel Homemann vom Förderverein Glocken St. Marien führte gestern ein kleines Grüppchen von Interessierten zur Treppe.

Altmarkzeitung vom 18.12.2014


Löwenportal öffnet sich

Stendal (pm/rh). Eine große Teiletappe ist durch den Förderverein Glocken St. Marien Stendal e.V. geschafft. Rechtzeitig zum 3. Advent öffnet sich das Löwenportal.

Generalanzeiger vom 14.12.2014


Löwenportal wieder offen

Das Löwenportal, der Hauptzugang zur Marienkirche, ist nach mehrmonatigen Sanierungsarbeiten seit gestern wieder geöffnet.

Volksstimme 11.12.2014


Betreff: Freigabe Löwenportal

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Glockenvereinsfreunde, im Advent öffnet sich ein weiteres Türchen oder eher gesagt ein Portal – das Löwenportal von St. Marien.
Die Tiefbauarbeiten auf dem Kirchvorplatz / Marienkirchstraße sind soweit abgeschlossen. Der Förderverein hat sich in Abstimmung mit dem Tiefbauamt der Hansestadt Stendal und dem Statikbüro Heinrich – Ebersbach entschlossen, noch rechtzeitig zum 3. Advent, die historische Zugänglichkeit über das Löwenportal für die Marienkirche frei zu geben.
Das eigentliche Portal ist fertigstellt, aber die Maurerarbeiten um das Portal herum konnten, wie bereits bekannt, nicht fertig gestellt werden. Die Sicherungsmaßnahmen inklusive der Netze bleiben somit an der Fassade bestehen, bis die Restfinanzierung gesichert und die Witterung es zulässt hier weiter tätig zu werden.
Somit lade ich Sie recht herzlich am Mittwoch, den 10.12.2014 um 14:00 Uhr ein, das Löwenportal wieder zu öffnen.
Bis dahin eine schöne Adventszeit.
Mit freundlichem Gruß Bärbel Hornemann


Die Mauer bröckelt und Maria schweigt

Stadtkirche St. Marien hat unerwartet mehrfachen Sanierungsbedarf / Geld für Reparaturen fehlt.

Volksstimme 07.11.2014


Nachruf

Jörg Poettgen, Vorstands- und Gründungsmitglied des Deutschen Glockenmuseums e.V., Mitherausgeber und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und Autor des Jahrbuchs für Glockenkunde ist verstorben.

Der Förderverein Glocken St. Marien Stendal e. V. hat Jörg Poettgen, besonders in der Gründungs- und Aufbauphase, viel zu verdanken. Dem vom Deutschen Glockenmuseum e. V. beigefügten Nachruf schließen wir uns an und möchten seiner gedenken.

Bärbel Hornemann


“Maria” in Not

Wer kennt nicht die Stimme der Hansestadt Stendal, der Stadt- und Ratskirche St. Marien – unsere Glocke “Maria”?

Sie ist in Not, oder besser gesagt, sie braucht dringend Hilfe.

Zur Erinnerung: der Förderverein Glocken St. Marien Stendal e. V. hat im Zeitraum von 1996 bis 2000 alle Glocken wieder fachgerecht aufgehängt, sie wurden von der Stadtgemeinde in Dienst genommen und die Wartung erfolgt seitdem vom Eigentümer – der Stadtgemeinde.

Die Glocke “Maria” läutete erstmals nach der Restaurierung zum Bartholomäustag am 24.08.1997. Zu diesem Anlass veranstaltete der Förderverein den ersten Stendaler Glockentag unter der Schirmherrschaft des damaligen Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow. Zu dieser Veranstaltung kamen die namhaften Glockensachverständigen aus Deutschland und den Niederlanden nach Stendal. Alle Gäste und Stendaler Zuhörer waren begeistert von diesem Glockenklang – der “Maria” – welche 1490 vom bedeutendsten Glockengießer des Mittelalters, Gerhard van Wou, gegossen wurde. Von der Größe steht sie in der Rangigkeit in Deutschland nach “Gloriosa” im Erfurter Dom an zweiter Stelle und international an fünfter Stelle nach dem Utrechter Dom und Kampen. Dem bürgerlichen Gemeinsinn und der mittelalterlichen Frömmigkeit entsprach es, die Marienkirche auf das reichste auszustatten und schließlich als Krönung und Vollendung der Bautätigkeit den damals bedeutendsten Glockengießer nach Stendal zu holen. Sein Wirkungskreis war in den bedeutendsten Hansestädten.

Diese Glocke läutet heute nur zu den hohen kirchlichen Feiertagen.

Beim letzten Läuten, am Bartholomäustag 2014, war ein störendes Nebengeräusch zu hören. Die Ursache wurde vom Glockenbauer, Rolf Klietz, im Schadensbericht ermittelt und dargestellt. Es muss dringend der Klöppel wieder ein neues Lederband als Aufhängung erhalten. Die Kosten mit Ein- und Ausbau und Beschaffung der dicken Lederhaut (von zwei Ochsen) beträgt rund 2.000 Euro.

Es ist ein Wartungsstau aufgetreten und die Stadtgemeinde, vertreten durch Pfarrer Kähler, hat dem Förderverein mitgeteilt, dass der Bau- und Finanzausschuss in 2014 kein Geld dafür bereit stellen wird und dass die Glocke “Maria” bis zur Reparatur nicht mehr geläutet werden darf. Ein möglicher Reparaturtermin in 2015 wurde ebenfalls nicht benannt.

Es wäre schön und wünschenswert, wenn mit Ihrer Hilfe die “Maria” wieder zum Weihnachtsfest die Stimme über die Stadt erheben könnte. Gern nehmen wir unter folgender Konto-Nr. Spenden entgegen:

Kreissparkasse Stendal IBAN DE38810505553010016580 | BIC NOLADE21SDL

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Hornemann,Vorsitzende FV


Neues Löwenportal ist bald fertig

Dazu der Bericht aus der Stendaler Volksstimme vom 20. August 2014.

Volksstimme 20.08.2014


Kirchweihtag in der Stadt- und Ratskirche St. Marien – Herzliche Einladung

Am 24.08.2014 – Sonntag wird der Kirchweihtag am 24. August 2014 in der Stadt- und Ratskirche St. Marien feierlich begangen. Folgendes Programm erwartet die Besucher:

  • 10:30 Uhr volles Geläut
  • 10:45 Uhr musikalischer Gottesdienst mit festlicher Bläsermusik. Kantor: Tilmann Frieser & Bläserchor Cobbel. Predigt: Propst Christoph Hackbeil. Im Anschluss ist eine Turmführung.
  • 17:50 Uhr großes Geläut
  • 18:00 Uhr Konzert mit dem Saxofonquadrat aus Berlin. Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt: 8,00 Euro
  • Ausklang des Abends mit Häppchen & Wein in der Kirche.

Anmerkung: Das volle bzw. große Geläut ist in St. Marien nur an hohen Feiertagen zu hören. Vor 567 Jahren wurde am 24.08.1447 – Bartholomäustag – die Kirchweihe von St. Marien gefeiert. Dieses ist der Anlass, diesen Tag würdig zu feiern. Der hl. Bartholomäus, einer der zwölf Apostel, wirkte in Mesopotamien, Persien und Armenien, wo er schließlich hingerichtet wurde.


Herzliche Einladung

Am 02.07.2014 findet um 19:00 Uhr die dritte Turmveranstaltung in Stendal, St. Marien statt: “Fort mit dir nach Paris! Und das bald!” Wolfgang Amadeus Mozart auf der Reise nach Paris | Briefe und Sonaten 1777-79

Gelesen und erzählt von Alexander Netschajew, Intendant am Theater der Altmark

21jährig verlässt Wolfgang Amadeus Mozart seine Heimatstadt Salzburg. Zum ersten Mal ohne seinen Vater; Leopold gibt seinem Sohn seine geliebte Frau Maria Anna an die Seite. Das Ziel ist klar: Paris! Dort soll der junge Mozart zu Ruhm, Geld und Ehren gelangen. Doch diese Reise wird ein finanzielles Fiasko – und eine menschliche Tragikomödie: der unerfahrene Wolfgang sucht Kontakt zu den falschen Leuten, verliebt sich in die falschen Mädchen – und Vater Leopold rät, bittet, droht aus dem entfernten Salzburg! Ein Generationskonflikt entsteht, wie er skurriler und dramatischer kaum sein kann.

Über dieses Literaturkonzert schrieb der NORDBAYERISCHE KURIER:
Die Reise wäre nur in die Annalen der Musikgeschichte eingegangen, hätte man nicht jenen Bruch zwischen dem strengen, vernünftigen, aufs Ökonomische bedachten Vater und seinem aufmüpfigen Sohn zu konstatieren. Netschájew spielt ihn aus, indem er nicht nur den hypernervösen Komiker Wolferl zum besten gibt, sondern auch den fürchterlich strengen Vater – ein psychologisches Kammerspiel, dem nichts Anekdotisches mehr anhaftet, und: zwei ganze Menschen, die gefangen sind in ihren Welten – nervös und auf Teufel komm raus spaßig der eine, um die Welt und ihre Gefahren wissend der andere.


Die Kartenanzahl ist begrenzt. Vorverkauf findet im Olivenbaum, Kornmarkt 11, Tel. 03931 718293 statt. Einlass: 18:15 Uhr bis 18:30 Uhr – danach wird der Turm verschlossen.


Beginn der Restaurierung des Löwenportals

Dazu der Bericht aus der Stendaler Volksstimme vom 14. Juni 2014.

Volksstimme 14.06.2014


Herzliche Einladung

Am 18.06.2014 findet um 19:00 Uhr die zweite Turmveranstaltung in Stendal, St. Marien, zum Thema: Die VISION der Romanik – im Kontext der Gegenwart – statt.

Referent ist Karlheinz Stephan, Pfarrer i. R. Wust / Brandenburg. 1995 erhielt er den Romanikpreis in Gold und 2006 erhielt GUM den Romanikpreis in Silber. Verschiedene kennen ihn als langjährigen Vorsitzenden des GUM (Geschichts- und Marionettenverein) vom Kirchspiel Wulkow / Wust.

Die Altmark und das Elbhavelland sind geprägt von romanischen Kirchbauten. Viele Besucher werden davon angezogen, doch wer kennt schon die Symbolik und deren Geheimnisse? Herr Stephan führt die Zuhörer meisterhaft in die Symbolik der romanischen Kirchbauten ein und stellt eine authentische Verbindung her zwischen den verschieden Welten, Religionen und Kulturen bis zur Gegenwart. Lassen Sie sich von seiner Begeisterung anstecken!

Die Kartenanzahl ist begrenzt. Vorverkauf findet im Olivenbaum, Kornmarkt 11, Tel. 03931 718293 statt. Einlaß: 18:15 Uhr bis 18:30 Uhr – danach wird der Turm verschlossen.


Die Sanierung des Löwenportals von St. Marien ...

beginnt nach Pfingsten am 10.06.2014.

Der Förderverein Glocken St. Marien hat den Auftrag an den Berliner Dipl.-Restaurator Ronald Adamini erteilt.

Somit ist werktags von Montag bis Freitag für den Zeitraum der Restaurierung das Löwenportal für die Besucher/Nutzer nicht zugänglich. Alternativ wird die Sakristeitür/Richtung Winckelmannplatz zu den Besuchszeiten geöffnet. An den Sonnabenden und Sonntagen wird der Eingang Löwenportal begehbar sein.

Das Löwenportal ist von Anfang an der Hauptzugang zur Marienkirche und es stammt noch aus dem romanischen Vorgängerbau. Das Portal ist mit zwei Löwen verziert, woher sich der Name ableiten lässt. Im Mittelalter entsprach das Kirchenportal dem Eingang zum Heiligtum, zum Himmel und Paradies.

“Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, der wird selig (gerettet) werden.” Johannes 10 Kapitel 9

Das Portal sollte die Dämonen oder das Böse abwehren, die Gläubigen schützen – aber auch als offene Tür in das Haus Gottes einladen. In diesem Sinne hatten die Löwen eine Wächterfunktion inne und sollten das Unheil abwenden.


Er war mit großer Begeisterung Pfarrer

Einstiger Probst der Altmark Eberhard Schmidt wurde 85 Jahre.
“Die schönste Zeit erlebte ich im Pfarramt. Ich bin mit großer Begeisterung Pfarrer gewesen”. Eberhard Schmidt sagt das fast schwärmerisch. Dabei ist der ehemalige Propst der Altmark, der am 13. Mai seinen 85. Geburtstag feierte, noch immer Pfarrer, wenn auch ohne eigene Gemeinde. Sonst könnte er nicht feststellen: “Es bekümmert mich, dass heute 80 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt ohne Gott und Heiland sterben”.

Da spricht jemand, dem Seelsorge immer wichtig war. Der nach dem Theologiestudium in Mainz, Heidelberg und Basel, unter anderem bei Karl Barth, und der Ausbildung zum Kirchenmusiker 1953 bewusst in die DDR zurückkam, um in der Heimat Gemeindepfarrer zu werden. Der Naumburger begann an St. Moritz in Halle und scheute sich nicht, in den neuen Hochhäusern von Tür zu Tür zu gehen, sich vorzustellen und den Kontakt zur Gemeinde anzubieten. Ein SED-Funktionär bat ihn herein: Er brauchte Zuspruch, ein enger Mitarbeiter war gerade verunglückt.

Im Konsistorium in Magdeburg kümmerte sich Eberhard Schmidt als Dezernent um den Gemeindeaufbau, die Seelsorge und die Kirchenmusik, um nach fast zehn Jahren 1980 zurück an die Basis zu gehen – als Pfarrer an den Dom zu Stendal und Propst für die Altmark, was er bis zum Ruhestand vor 20 Jahren blieb. “Ich habe die Altmark lieb gewonnen”, sagt er und meint sowohl die weite Landschaft als auch die Menschen. Denen bleibt er treu, obwohl er mit seiner Frau vor gut zehn Jahren zu den Kindern nach Göttingen zog. Mit schlechtem Gewissen, denn er sieht das Dilemma: Die Pfarrer haben wenig Zeit für die Zuwendung zum Einzelnen. Ein bisschen gleicht er mit Bibelwochen in Altmersleben bei Kalbe aus, die er vor 20 Jahren begann. Und er ist immer noch ein Helfer für den Glockenförderverein in Stendal, den er mit ins Leben rief. Mit seinen Orgel-Andachten in dieser Kirche stieß er eine Form der Verkündigung während des Sommers an, die bis heute Bestand hat.

Promoviert hat Eberhard Schmidt vor 60 Jahren über ein historisches Thema. Doch bis heute steht er fest in der Gegenwart – wach, kritisch, hoff-nungsvoll. Der Verkündigungsauftrag bleibt, egal wie klein die Kirche wird, ist er gewiss. “Wenn ein Pfarrer zwar weniger, aber überzeugend präsent ist, dann gewinnt er Mitarbeiter. Ich wünsche meiner Kirche, dass Gott ihr solche Pfarrer gibt”.

Renate Wähnelt


Unser Hauptziel 2014 – Das Löwenportal!

So langsam wird es höchste Zeit. Die Schäden am Portal werden immer größer. Alle Voruntersuchungen und Sanierungsvorschläge wurden bereits durch die Dipl. Restauratorin Corinna Grimm abgeschlossen. Frau Grimm steht für die Restaurierung ist 2014 leider nicht zur Verfügung, da sie bereits andere Aufträge angenommen hat. Am 8. November gab es eine erste Vorortbegehung mit dem Berliner Dipl-Restauratoren Ronald Adamini. Die Voruntersuchungsergebnisse sind im bekannt und nun warten wir auf sein aktuelles Angebot.

Die Aufgabenstellung hat sich per GKR-Beschlussmitteilung vom 07.10.2013 etwas geändert. Die Gemeinde plant künftig die barrierefreie Zugänglichkeit der Marienkirche über die s/w Paradiespforte zu realisieren, so dass das romanische Löwenportal nun analog des Bestandes restauriert werden kann. Damit bleiben die Proportionen des Portals gewahrt, was den denkmalpflegerischen Zielsetzungen sehr entgegen kommt.

Ferner plant die Hansestadt Stendal die Marienkirchstraße in 2014 grundhaft auszubauen, so dass dann die Restaurierung des Löwenportals und auch die Vorplatzgestaltung eine Einheit bilden.


Ein Überblick zu unserem Jahresplan 2014

Liebe Mitglieder und Förderer des Vereins, das sind unsere Ziele 2014:     Jahresplan 2014 Wir sind wie immer offen für Anregungen.

Chronik: AKTUELLES vergangener Jahre

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