Aktuell

Ausstellung der Architektenkammer ist bis 20. juni in der Marienkirche zu sehen

Genusstour zu 100 Bauten aus 1000 Jahren

Volksstimme vom 10. Mai 2012: Vom romanischen Kloster Jerichow bis zum spätgotischen Uenglinger Tor, von der Burg Wettin mit ihren karolingischen Wurzeln bis zu den Stalinbauten der Magdeburger Ernst-Reuter-Allee – eine Ausstellung in der Marienkirche zeigt den baukulturellen Reichtum Sachsen-Anhalts.

Der komplette Artikel unter Pressestimmen


Architektur auf Tour in der Marienkirche

Volksstimme von 2012-05-09 100 Bauten aus 1000 Jahren, 13 davon stehen in der Altmark, drei in Stendal. Anschauen kann man sie sich, zumindest als Foto, seit gestern Abend in der Ausstellung "Architektouren durch Sachsen-Anhalt" in der Stendaler Stadtkirche St. Marien. Die Wanderausstellung der Architektenkammer Sachsen-Anhalt, die von Stendal aus durchs Land touren wird, macht bis zum 20. Juni in der Hansestadt Station.

Architektur auf Tour in der Marienkirche

Bild: Architektur auf Tour in der Marienkirche | Foto: Susanne Moritz


Der Förderverein Glocken St. Marien hat sie nach Stendal geholt. Gehört doch die Marienkirche, dieses Meisterwerk norddeutscher Backsteingotik, zu den 100 Bauten aus 1000 Jahren, die die Schau vorstellt. Die Ausstellung verdeutlicht den baukulturellen Reichtums Sachsen-Anhalts. Zur Eröffnung sprachen gestern OB Klaus Schmotz, Petra Heise von der Architektenkammer und Glockenvereinsvorsitzende Bärbel Hornemann. Die Autorin Cornelia Heller führte ins Thema ein. Foto: Susanne Moritz

Gemshorn und Orgel

In der ersten Orgelandacht des Jahres 2012 am Sonnabend, 5. Mai 11 Uhr in der Stadtkirche St. Marien zu Stendal ist ein absolut außergewöhnliches Zusammenspiel von Gemshorn und Orgel zu erleben. Im Mittelpunkt werden Choralbearbeitungen der Gesangbuchlieder "Was Gott tut, das ist wohlgetan" und "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren" stehen. Zwei Solo-Orgelwerke von Dietrich Buxtehude und Nikolaus Bruhns vervollständigen das Programm.

Ausführende sind Fredrik Vahle, der Choralmelodien auf einem Gemshorn spielen wird und Michael Hentschel an der Schererorgel.

Fredrik Vahle wurde in Stendal geboren. Mit 14 Jahren siedelte er mit seinen Eltern (beide Bildende Künstler) in die Bundesrepublik über. Nach seinem Germanistik- und Politikstudium widmete er sich zunehmend dem Kinderlied. Nach der Wende trat er wiederholt in Stendal auf, so anlässlich einer Ausstellung von Werken seiner Eltern im Musikforum Katharinenkirche als auch mehrere Male in der Musik- und Kunstschule.

Der Begriff "Gemshorn" ist als Orgelregister bekannt. Als Blasinstrument ist es eine im Mittelalter bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts gespielte Flöte, die aus einem Tierhorn – meist Kuhhorn – gefertigt wurde. Sie zeichnet sich durch einen weichen und dennoch tragenden Klang aus.

Erfreulicherweise können die diesjährigen Orgelandachten wie gewohnt Anfang Mai beginnen dank der erfolgreich durchgeführten Brandschutz- und Elektroarbeiten durch Orgelbauer Jörg Dutschke und Glockenbauer Rolf Klietz.

Im Anschluss an die Orgelandacht lädt Fredrik Vahle zum gemeinsamen Singen in den Hohen Chor ein, gleichzeitig lädt der Förderverein Glocken St.Marien ein zur Turm- und Glockenbesichtigung.

Nach Beseitigung der akuten Brandgefahr wird im Oktober verhängte Stilllegung aufgehoben

St. Mariens Orgel kann wieder erklingen

Volksstimme vom 18. April 2012: Schon seit Oktober schweigt die schöne Renaissance-Dame von 1580 – stillgelegt wegen Brandgefahr. Jetzt erhält die Scherer-Orgel der Marienkirche eine neue Elektrik. Am 28. April soll sie wieder erklingen.

Der komplette Artikel unter Pressestimmen


Die Südseite von St. Marien erhät eine Dachrinne

Volksstimme vom 27. März 2012: An der äußerst schadhaften Südseite der Marienkirche wird etwas gegen den fortschreitenden Verfall getan: Sie erhält erstmals in der mindestens 650-jährigen Geschichte des Gotteshauses eine Dachrinne.

Der komplette Artikel unter Pressestimmen


Schererorgel von St. Marien – Beseitigung "Gefahr in Verzug" an der elektrischen Anlage durch Förderverein geplant – Hoffnung und Start für die Orgelsaison 2012

Am 16.07.2011 und am 11.09.2011 hat der Elektrosachverständige Dipl.- Ing. Werner Stassen eine gutachterliche Stellungnahme zur elektrischen Anlage an der Orgel abgegeben. Diese liegen in Kopie der Evangelischen Stadtgemeinde, der UDSB und dem KKA vor.

Daraus ist erkennbar, dass hier in Teilbereichen "Gefahr in Verzug", wesentliche Mängel und Mängel bestehen. So erfolgte seitens der Evangelischen Stadtgemeinde im Oktober 2011 die Stilllegung der Orgel ohne Rücksprache mit dem Förderverein.

Im Wesentlichen geht es darum, die "Gefahr in Verzug" sowie einige wesentliche Mängel zu beheben. In der GKR-Sitzung der Evangelischen Stadtgemeinde vom 25.01.2012, Top 02 wurde der Förderverein Glocken St. Marien Stendal e. V. (GV) mit der Beseitigung "Gefahr in Verzug" an der elektrischen Anlage beauftragt. Der FV ist auch berechtigt, gemäß GKR-Beschluss die kirchenaufsichtliche und denkmalrechtliche Genehmigung einzuholen.

So ist geplant, drei neue (220 V/380 V) Zuleitungen über die bestehenden Leitungsführungskanäle im Mittelturmbau bis in den Balg Raum zu legen. Diese enden dann im Übergangskasten als Unterverteilung mit Hauptschütz. Die Kanäle nehmen dann auch die getrennten Zuleitungen für die Orgelempore und das Treppenaufgangslicht mit auf. Die Steuerung des Hauptschützes erfolgt mittels Drucktasten mit Kontrollanzeige des Schaltzustandes.

Damit entfällt die jetzige elektrische Zuleitung über den Kirchenraum. Diese wird gekappt und der Rückbau an den relevanten Wandmalereien und am eigentlichen Orgelgehäuse wird in Abstimmung mit dem Orgelbauer Herrn Dutschke durch die Restauratorin Kerstin Klein erfolgen. Die Restauratorin Kerstin Klein hat bereits im Rahmen ihrer Dipl.-Arbeit zum Orgelgehäuse (August 2010) auf die Brandgefahr durch die elektrischen Anlage ausführlich hingewiesen und ist somit auf diese Aufgabe bestens vorbereitet.

Die Ausführung der Elektroarbeiten übernimmt der Elektromeister und Glockenbauer Rolf Klietz aus Berkau. Herr Klietz ist Mitglied im FV. So haben wir einen Pauschalpreis in Höhe von 5.400,00 € (Brutto) vereinbart. Darin enthalten sind Material- und Fahrkosten: 2.900,00 € + 2.500,00 € Lohnkosten. Der geringe Materialpreis resultiert aus der Weiterreichung der Händlerrabatte durch Rolf Klietz sowie durch das Sponsoring der Kabel durch eine weitere Elt-Firma. Die Kosten für die Restauratorin betragen pauschal 300,00 €. Diese Leistungen sollen im Juni 2012 erfolgen, wenn Frau Klein die Notsicherung am Gehäuse durchführt.

Die Gesamtkosten in Höhe von 5.700,00 € werden zu 100 Prozent durch den FV übernommen.


Die Ausführung der Elektroanlage soll im März 2012 nach Vorlage der jeweiligen Genehmigungen beginnen, damit die Bespielbarkeit der Orgel zum Beginn der Sonnabendlichen Orgelsaison gegeben ist.

Mit den auszuführenden Elt-Arbeiten ist die "Gefahr in Verzug" behoben, so dass die Stilllegung der Orgel nicht mehr erforderlich ist.

Seitens der Stadtgemeinde erfolgt (GKR-Sitzung 25.01.2012) bis zur Orgelspielsaison die Bereitstellung einer neuen CO²-Feuerlöschanlge gemäß des Gutachtens von Herrn Stassen. Ferner beauftragt die Stadtgemeinde den Orgelbauer Dutschke mit den orgelinternen Arbeiten und der Lieferung der Kleinspannungserzeugungsanlage.


C hronik: AKTUELLES vergangener Jahre

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2011

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2010

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2009