Aktuell


Herzliche Einladung

Am 02.07.2014 findet um 19:00 Uhr die dritte Turmveranstaltung in Stendal, St. Marien statt: “Fort mit dir nach Paris! Und das bald!” Wolfgang Amadeus Mozart auf der Reise nach Paris | Briefe und Sonaten 1777-79

Gelesen und erzählt von Alexander Netschajew, Intendant am Theater der Altmark

21jährig verlässt Wolfgang Amadeus Mozart seine Heimatstadt Salzburg. Zum ersten Mal ohne seinen Vater; Leopold gibt seinem Sohn seine geliebte Frau Maria Anna an die Seite. Das Ziel ist klar: Paris! Dort soll der junge Mozart zu Ruhm, Geld und Ehren gelangen. Doch diese Reise wird ein finanzielles Fiasko – und eine menschliche Tragikomödie: der unerfahrene Wolfgang sucht Kontakt zu den falschen Leuten, verliebt sich in die falschen Mädchen – und Vater Leopold rät, bittet, droht aus dem entfernten Salzburg! Ein Generationskonflikt entsteht, wie er skurriler und dramatischer kaum sein kann.

Über dieses Literaturkonzert schrieb der NORDBAYERISCHE KURIER:
Die Reise wäre nur in die Annalen der Musikgeschichte eingegangen, hätte man nicht jenen Bruch zwischen dem strengen, vernünftigen, aufs Ökonomische bedachten Vater und seinem aufmüpfigen Sohn zu konstatieren. Netschájew spielt ihn aus, indem er nicht nur den hypernervösen Komiker Wolferl zum besten gibt, sondern auch den fürchterlich strengen Vater – ein psychologisches Kammerspiel, dem nichts Anekdotisches mehr anhaftet, und: zwei ganze Menschen, die gefangen sind in ihren Welten – nervös und auf Teufel komm raus spaßig der eine, um die Welt und ihre Gefahren wissend der andere.


Die Kartenanzahl ist begrenzt. Vorverkauf findet im Olivenbaum, Kornmarkt 11, Tel. 03931 718293 statt. Einlass: 18:15 Uhr bis 18:30 Uhr – danach wird der Turm verschlossen.


Beginn der Restaurierung des Löwenportals

Dazu der Bericht aus der Stendaler Volksstimme vom 14. Juni 2013.

Volksstimme 14.06.2014


Herzliche Einladung

Am 18.06.2014 findet um 19:00 Uhr die zweite Turmveranstaltung in Stendal, St. Marien, zum Thema: Die VISION der Romanik – im Kontext der Gegenwart – statt.

Referent ist Karlheinz Stephan, Pfarrer i. R. Wust / Brandenburg. 1995 erhielt er den Romanikpreis in Gold und 2006 erhielt GUM den Romanikpreis in Silber. Verschiedene kennen ihn als langjährigen Vorsitzenden des GUM (Geschichts- und Marionettenverein) vom Kirchspiel Wulkow / Wust.

Die Altmark und das Elbhavelland sind geprägt von romanischen Kirchbauten. Viele Besucher werden davon angezogen, doch wer kennt schon die Symbolik und deren Geheimnisse? Herr Stephan führt die Zuhörer meisterhaft in die Symbolik der romanischen Kirchbauten ein und stellt eine authentische Verbindung her zwischen den verschieden Welten, Religionen und Kulturen bis zur Gegenwart. Lassen Sie sich von seiner Begeisterung anstecken!

Die Kartenanzahl ist begrenzt. Vorverkauf findet im Olivenbaum, Kornmarkt 11, Tel. 03931 718293 statt. Einlaß: 18:15 Uhr bis 18:30 Uhr – danach wird der Turm verschlossen.


Die Sanierung des Löwenportals von St. Marien ...

beginnt nach Pfingsten am 10.06.2014.

Der Förderverein Glocken St. Marien hat den Auftrag an den Berliner Dipl.-Restaurator Ronald Adamini erteilt.

Somit ist werktags von Montag bis Freitag für den Zeitraum der Restaurierung das Löwenportal für die Besucher/Nutzer nicht zugänglich. Alternativ wird die Sakristeitür/Richtung Winckelmannplatz zu den Besuchszeiten geöffnet. An den Sonnabenden und Sonntagen wird der Eingang Löwenportal begehbar sein.

Das Löwenportal ist von Anfang an der Hauptzugang zur Marienkirche und es stammt noch aus dem romanischen Vorgängerbau. Das Portal ist mit zwei Löwen verziert, woher sich der Name ableiten lässt. Im Mittelalter entsprach das Kirchenportal dem Eingang zum Heiligtum, zum Himmel und Paradies.

“Ich bin die Tür. Wer durch mich hineingeht, der wird selig (gerettet) werden.” Johannes 10 Kapitel 9

Das Portal sollte die Dämonen oder das Böse abwehren, die Gläubigen schützen – aber auch als offene Tür in das Haus Gottes einladen. In diesem Sinne hatten die Löwen eine Wächterfunktion inne und sollten das Unheil abwenden.


Er war mit großer Begeisterung Pfarrer

Einstiger Probst der Altmark Eberhard Schmidt wurde 85 Jahre.
“Die schönste Zeit erlebte ich im Pfarramt. Ich bin mit großer Begeisterung Pfarrer gewesen”. Eberhard Schmidt sagt das fast schwärmerisch. Dabei ist der ehemalige Propst der Altmark, der am 13. Mai seinen 85. Geburtstag feierte, noch immer Pfarrer, wenn auch ohne eigene Gemeinde. Sonst könnte er nicht feststellen: “Es bekümmert mich, dass heute 80 Prozent der Menschen in Sachsen-Anhalt ohne Gott und Heiland sterben”.

Da spricht jemand, dem Seelsorge immer wichtig war. Der nach dem Theologiestudium in Mainz, Heidelberg und Basel, unter anderem bei Karl Barth, und der Ausbildung zum Kirchenmusiker 1953 bewusst in die DDR zurückkam, um in der Heimat Gemeindepfarrer zu werden. Der Naumburger begann an St. Moritz in Halle und scheute sich nicht, in den neuen Hochhäusern von Tür zu Tür zu gehen, sich vorzustellen und den Kontakt zur Gemeinde anzubieten. Ein SED-Funktionär bat ihn herein: Er brauchte Zuspruch, ein enger Mitarbeiter war gerade verunglückt.

Im Konsistorium in Magdeburg kümmerte sich Eberhard Schmidt als Dezernent um den Gemeindeaufbau, die Seelsorge und die Kirchenmusik, um nach fast zehn Jahren 1980 zurück an die Basis zu gehen – als Pfarrer an den Dom zu Stendal und Propst für die Altmark, was er bis zum Ruhestand vor 20 Jahren blieb. “Ich habe die Altmark lieb gewonnen”, sagt er und meint sowohl die weite Landschaft als auch die Menschen. Denen bleibt er treu, obwohl er mit seiner Frau vor gut zehn Jahren zu den Kindern nach Göttingen zog. Mit schlechtem Gewissen, denn er sieht das Dilemma: Die Pfarrer haben wenig Zeit für die Zuwendung zum Einzelnen. Ein bisschen gleicht er mit Bibelwochen in Altmersleben bei Kalbe aus, die er vor 20 Jahren begann. Und er ist immer noch ein Helfer für den Glockenförderverein in Stendal, den er mit ins Leben rief. Mit seinen Orgel-Andachten in dieser Kirche stieß er eine Form der Verkündigung während des Sommers an, die bis heute Bestand hat.

Promoviert hat Eberhard Schmidt vor 60 Jahren über ein historisches Thema. Doch bis heute steht er fest in der Gegenwart – wach, kritisch, hoff-nungsvoll. Der Verkündigungsauftrag bleibt, egal wie klein die Kirche wird, ist er gewiss. “Wenn ein Pfarrer zwar weniger, aber überzeugend präsent ist, dann gewinnt er Mitarbeiter. Ich wünsche meiner Kirche, dass Gott ihr solche Pfarrer gibt”.

Renate Wähnelt


Unser Hauptziel 2014 – Das Löwenportal!

So langsam wird es höchste Zeit. Die Schäden am Portal werden immer größer. Alle Voruntersuchungen und Sanierungsvorschläge wurden bereits durch die Dipl. Restauratorin Corinna Grimm abgeschlossen. Frau Grimm steht für die Restaurierung ist 2014 leider nicht zur Verfügung, da sie bereits andere Aufträge angenommen hat. Am 8. November gab es eine erste Vorortbegehung mit dem Berliner Dipl-Restauratoren Ronald Adamini. Die Voruntersuchungsergebnisse sind im bekannt und nun warten wir auf sein aktuelles Angebot.

Die Aufgabenstellung hat sich per GKR-Beschlussmitteilung vom 07.10.2013 etwas geändert. Die Gemeinde plant künftig die barrierefreie Zugänglichkeit der Marienkirche über die s/w Paradiespforte zu realisieren, so dass das romanische Löwenportal nun analog des Bestandes restauriert werden kann. Damit bleiben die Proportionen des Portals gewahrt, was den denkmalpflegerischen Zielsetzungen sehr entgegen kommt.

Ferner plant die Hansestadt Stendal die Marienkirchstraße in 2014 grundhaft auszubauen, so dass dann die Restaurierung des Löwenportals und auch die Vorplatzgestaltung eine Einheit bilden.


Ein Überblick zu unserem Jahresplan 2014

Liebe Mitglieder und Förderer des Vereins, das sind unsere Ziele 2014:     Jahresplan 2014 Wir sind wie immer offen für Anregungen.

Pressestimmen 2013:

Weihetag in St. Marien: Volles Geläut und Orgelandacht erinnern an 1447 | Volkstimme von 2013-08-26

Mittelachse des Turmhelms von St. Marien ist erhaltenswert | Volkstimme von 2013-05-25

Von der Bruchbude zur Kulturinsel | Volkstimme von 2013-05-23



Chronik: AKTUELLES vergangener Jahre

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2012

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2011

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2010

Zum Nachlesen: AKTUELLES 2009